Partnersuche

Warum Partnersuche und Kennenlernen oft schwierig ist

Begegnungsfähigkeiten und die Suche nach einem Partner

Wenn man sich bei der Partnersuche oder bei der Suche nach einer Bekanntschaft im Internet umschaut, scheint es eine unbegrenzte Anzahl von potenziellen Partnern oder auch Sexualpartnern zu geben. Lässt man sich in einer der unzähligen Single-Portalen, Foren, Dating- oder auch Single- Börsen durch die Profile der Teilnehmer verleiten dort tiefer einzusteigen, zeigt sich oft ein anderes Bild. In wieweit das Profil der Realität entspricht, ist dann eine andere Frage. In dieser Art der Suche ist eher das rationale Denken angesprochen, man kann sich quasi wie in einem Katalog die Eigenschaften auswählen, von denen man denkt, dass sie passend oder geeignet sind, natürlich verbunden mit einem schönen (manchmal auch mit einem Fake-) Bild.

Viele Informationen zu diesem Menschen fehlen zunächst, und wir füllen sie (teils unbewusst) nach und nach mit unseren Projektionen und inneren Filmen auf, und zwar umso mehr, je länger die “echte“ Begegnung auf sich warten lässt. Dann ist es nicht selten, dass es bei einem Treffen einige Überraschungen gibt und die sich selbst erzeugten Täuschungen nach und nach fallen. Man wird unter Umständen wieder einmal enttäuscht. Manch einer ist nach unzähligen Chats und Emails sicher, einen passenden oder geeigneten Menschen gefunden zu haben und ist dann völlig verblüfft, wenn sich beim “echten“ Treffen schon nach wenigen Minuten herausstellt: Mit diesem Menschen geht gar nichts.

Partnersuche aus dem Katalog: Dem rationale Denken wird Vorrang geben.

Bei dieser Art der Partnerfindung oder auch überhaupt der Kontaktaufnahmen über Profile wird dem rationalen Denken Vorrang gegeben. Es wird darauf geschaut, was brauche ich oder was biete ich (mein Haus, mein Boot, mein Hobby), anstelle des gefühlsmäßigen “Die/Der ist es“.

Die in uns innewohnende Fähigkeit, unser inneres intuitives Wissen, unsere innere Weisheit in der Art zu nutzen, dass auch sämtliche unbewusste Komponenten eines Menschen, die nonverbale Kommunikation, die Ausstrahlung, über Mimik, Gestik, etc. und damit auch letztendlich unserem Bauchgefühl zu vertrauen und dem nachzugehen, was nicht logisch rational, sondern eher intuitiv bewertet wird, kommt da weniger zum Zuge.

Entmenschlichung durch Gewinnmaximierung und Perfektionsstreben

Im ungünstigen Fall betreibt der ein- oder andere hier sogar noch eine Art Gewinnmaximierung oder hat womöglich (aufgrund des vermeintlichen Überangebots) sogar noch Bestrebungen, die perfekte Frau oder den perfekten Mann zu finden. Irgendwann wundert er/sie sich womöglich, wenn er/sie sich nach Jahren immer noch auf der Suche befindet. Möglicherweise ist das aber auch nur eine von vielen Vermeidungsstrategien, um sich nicht wirklich einzulassen zu müssen, aus welchen Gründen auch immer. Ähnliche (perfektionistisch angelegte) Hintergründe können dazu führen, dass sich zwei Menschen finden und nebenher die Partnersuche weiter betrieben wird. Vielleicht kommt ja noch etwas besseres rein oder vielleicht kommt jemand, der noch besser zu mir passt.

Das ganze Thema ist vielschichtig. Diesem beschriebenen Kontext liegen mehrere Aspekte zugrunde und es können hier nicht alle Aspekte beleuchtet werden.

Neben dem konsumorientierten Partner-Wahlverhalten, der Versuch, die eignen Glückschancen zu verbessern und der Gewinnmaximierung ist ein weiterer wichtiger Aspekt die Kontaktaufnahme, die Begegnung an sich.

Wie sieht nun die Alternative aus, wie kann ich, womöglich sogar unabhängig von Single- oder Dating-Börsen, zumindest in den ersten Begegnungen zu einer ganz anderen Qualität von Kennenlernen kommen?

Die Alternative in der Partnersuche: Natürliche Verführungskunst

Die natürliche Verführungskunst setzt hier an mehreren Stellen an: Zum einen wird wieder die direkte Begegnung in den Vordergrund gerückt. Es geht darum, Menschen zu erspüren, auch den Mut zu haben, Menschen direkt anzusprechen bzw. direkte Kontakte sehr viel wahrscheinlicher werden zu lassen. Somit ist man der Single/Dating-Börse nicht als einzige Möglichkeit ausgeliefert. Ein weiterer Aspekt ist die Authentizität, es geht also darum, die Schleier fallen zu lassen, wo wir “unecht“ oder “aufgesetzt“ sind. Damit vergrößern wir die Chance, die Menschen kennen zu lernen, die auch wirklich zu uns passen und zum anderen hat die Authentizität an sich schon ein Anziehung.

Tantra, Selbstliebe und erfüllende Begegnungen

Dies alles erfordert natürlich auch Mut und ein gewisses Selbstwertgefühl. Und damit sind wir schon bei einem der wichtigsten Themen im Tantra, der Selbstliebe. Selbstliebe und Selbstwert sind also weitere Elemente, die dafür sorgen können, unsere Strahlkraft, unser Anziehung auf andere Menschen zu vergrößern und damit für uns erfüllende Begegnungen zu begünstigen. Ein weiterer Aspekt ist eine gute und stimmige Balance dafür zu haben, ob und wie weit ich mich gerade für neue Begegnungen öffne oder ob jetzt eher der richtige Zeitpunkt ist, mich zurück zu ziehen. Es geht hier darum, eine gute Wahrnehmung für die eigenen Bedürfnisse zu haben und natürlich auch darum, dieses Bedürfnis verbal oder auch nonverbal nach außen zu kommunizieren. Es kann schon vorkommen, dass es Menschen gibt, die als potenzieller Beziehungspartner sehr begehrenswert sind und sich auch wünschen, angesprochen zu werden. Tatsächlich spricht sie aber keiner an, weil sie nonverbal und möglicherweise noch unbewusst etwas anderes ausstrahlen wie zum Beispiel “Bleib mir vom Leib“ oder “Rühr mich nicht an“.

Letztendlich gilt es auch immer die Aspekte einer Person zu betrachten: Gibt es einen Aspekt der Persönlichkeit, eine Seite der Persönlichkeit, einen Persönlichkeitsanteil, der eine Begegnung z.B. sabotiert oder der die so lieb gewordene Komfortzone nicht verlassen möchte, oder der etwas wichtiges braucht, z.B. Sicherheit, um in die Begegnung zu gehen.

Die kluge, intuitive Weisheit wird mit einbezogen und als natürliche Quelle unserer Persönlichkeit genutzt

In der natürlichen Verführungskunst geht es also unter anderem darum, neben dem rationalen Bewerten und dem Denken von “was brauche ich, was biete ich“ wieder die kluge, intuitive Weisheit in die erste Begegnung mit einzubeziehen und darauf zu vertrauen. Des Weiteren geht es auch darum, unseren natürlichen innewohnenden Fähigkeiten zu vertrauen, zu nutzen und wenn möglich, weiter zu verbessern. Neben diesen Aspekten und Dingen wie Authentizität, letztendlich auch Mut, etc., steigt die Wahrscheinlichkeit, zu erfüllenden und wertvollen Begegnungen zu kommen. Im Idealfall zu der Begegnung, die ich mir wünsche.

Zum Thema natürliche Verführungskunst, die eigenen Fähigkeiten für Begegnung zu entwickeln und auszubauen, bieten wir das Seminar “Tanz der Verführung“ bzw. den Workshop “Spiel der Verführung“ an.


Des Weiteren gibt es hier auf dieser Website eine Trance zum Download, mit deren Hilfe der ein- oder andere Aspekt in der Begegnung entwickelt oder verbessert werden kann.

Verführung und Tantra


Die natürliche Verführungskunst ist eine Einladung an alle, beim Kennenlernen von anderen Menschen, beim Kennenlernen von potenziellen Beziehungspartnern die natürlichen, in uns bereits angelegten und vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten zu nutzen und diese in eine für uns stimmigen Art und Weise auszuweiten.


Dabei wird Verführung bei uns nicht als sanfte Manipulation, sondern als sanfte Einladung, den anderen Menschen zu etwas zu bewegen, verstanden! Dies steht einerseits im Einklang mit unserer Achtung vor der Selbstbestimmtheit (autonome Autorität) des Menschen, als auch im Einklang mit der Absichtslosigkeit im Tantra, nämlich ein Angebot zu machen ohne die Erwartung zu haben, dass der andere jetzt darauf reagieren müsse oder sollte.

Was hat Verführung und Begegnung mit Tantra zu tun? ▶