Typischer Ablauf unserer Tantra-Seminare

Unsicherheit beim Einstieg?

Wir erleben vor allem bei Einsteigern, dass noch keine Vorstellung darüber besteht, wie so ein Seminar abläuft und was einem dort begegnet, oder auch nicht. Dabei ist es völlig normal und in Ordnung, eine gewisse Unsicherheit zu spüren, die sich erfahrungsgemäß schnell auflöst. Oft erlebe ich auch Menschen, die lange gebraucht haben, sich für ein solches Seminar zu entscheiden, und sich am Ende des Seminars völlig verblüfft fragen, warum sie ihr Leben nicht schon viel früher damit bereichert haben.

Grober Ablauf unserer Tantra-Seminare

Wir beginnen mit einem gemeinsamen Abendessen. Danach treffen wir uns im Seminarraum, in dem wir uns mit lockeren Begegnungsübungen und einer kurzen Runde in entspannter Atmosphäre kennenlernen. Es folgt eine Übung, die es leicht macht, vom Alltag Abstand zu gewinnen und in das Seminarthema „hinein zu schwingen“. Es geht auch darum, dass jeder seinen individuellen Wünschen, Vorstellungen und Zielen Platz und Raum gibt, ohne dies vor der Gruppe ausbreiten zu müssen.
Am darauf folgenden Tag finden Einzel-, Partner- oder Gruppenübungen statt, die darauf ausgerichtet sind, das Seminarthema zu vertiefen und für jeden eine Weiterentwicklung für sich selbst zu ermöglichen.
Mit diesen Übungen sprechen wir gleichermaßen Körper und Geist an, so dass die Vertiefung des Erlernten mit Leichtigkeit und im Einklang mit sich selbst erfahren werden kann.
Je nach Seminar findet man Abends noch Gelegenheit, die neu erworbenen Fähigkeiten und Möglichkeiten auszuloten und selbst zu erfahren. Natürlich passiert dies unter den Rahmenbedingungen von Respekt, Achtung und Wertschätzung, welche uns sehr am Herzen liegen.
Es finden auch Gesprächskreise und Feedback-Runden statt, damit jeder die Möglichkeit hat, sich selbst einzubringen und transparent wird, wo die anderen gerade stehen, was sie gerade bewegt und wer noch etwas braucht.
In den Pausen und am Abend ist immer Zeit, um persönliche Dinge zu besprechen, einfach nur zu entspannen oder spazieren zu gehen.
Jeder hat natürlich jederzeit die Freiheit, sich soviel einzubringen, wie er mag und dies selbstverständlich unter Berücksichtigung seiner persönlichen Grenzen.
Am letzten Tag runden wir das Seminarthema mit entsprechenden Übungen ab. Nach dem gemeinsamen Essen beenden wir das Seminar mit einer Abschlussrunde, und, je nach Seminar, einer „kleinen Geschenk-Runde“ . . .
Es ist dann immer wieder überraschend, wie lange das Verabschieden dauert, sei es, weil es schwierig ist, sich von einzelnen lieb gewonnen Menschen zu lösen, sei es, weil es schwierig ist, sich von diesem einzigartig erlebten geschützten Raum zu lösen, in dem so viel mehr möglich ist, wie wir es im Alltag erleben.
Ziel dieser Seminare ist natürlich auch, etwas von dem erlebten „Schönen“ mit in den Alltag zu transportieren und das Leben damit zu bereichern.